Geschwister können zu gleichen Teilen an einem Familienunternehmen beteiligt sein und dennoch sehr unterschiedlich darin arbeiten. Der Beitrag zeigt, warum Eigentum, operative Mitarbeit, Verantwortung und andere Beiträge getrennt betrachtet werden sollten, bevor die Situation als gerecht oder ungerecht bewertet wird.
Zwei Geschwister besitzen jeweils 50 Prozent eines Familienunternehmens. Die Schwester arbeitet seit fünfzehn Jahren im Betrieb, führt Mitarbeitende und ist täglich für wichtige Entscheidungen verantwortlich. Ihr Bruder arbeitet außerhalb des Unternehmens und nimmt vor allem seine Rolle als Gesellschafter wahr.
Auf dem Papier sind beide gleich beteiligt. Im Arbeitsalltag unterscheiden sich ihre Beiträge deutlich. Früher oder später kann deshalb eine Frage entstehen: Ist es noch gerecht, wenn beide dieselben Unternehmensanteile und bestimmte gleiche Eigentümerrechte besitzen, obwohl nur eine Person täglich im Betrieb arbeitet?
Eine schnelle Antwort greift meist zu kurz. Bevor über eine Veränderung von Anteilen, Einfluss oder Vergütung gesprochen wird, sollte zunächst verstanden werden, wie diese Konstellation entstanden ist, welche unterschiedlichen Rollen tatsächlich bestehen und welche Folgen die heutige Verteilung für beide Geschwister hat.
Dabei hilft es, Eigentum, operative Mitarbeit, Führungsverantwortung und familiäre Erwartungen zunächst voneinander zu unterscheiden. Erst danach lässt sich sinnvoll darüber sprechen, welche Regelung die Beteiligten als fair und langfristig tragfähig erleben.
Marek Zalarski
Überblick – Zentrale Fragen
Warum sollte zuerst geklärt werden, wie die gleichen Anteile entstanden sind?
Gleiche Eigentumsanteile entstehen in Familienunternehmen aus sehr unterschiedlichen Gründen.
Vielleicht wollten die Eltern ihre Kinder bewusst gleich behandeln. Vielleicht war zum Zeitpunkt der Übertragung noch gar nicht absehbar, welches Geschwister später operativ im Unternehmen arbeiten würde. Möglicherweise wurde erwartet, dass beide irgendwann gemeinsam Verantwortung übernehmen. Oder die Eigentumsverteilung beruhte auf einer familieninternen Grundhaltung, nach der alle Kinder denselben Anteil erhalten sollten.
Jahre später können sich die Lebenswege deutlich auseinanderentwickelt haben. Eine Schwester ist möglicherweise vollständig in das Unternehmen eingestiegen. Der Bruder hat eine andere berufliche Laufbahn gewählt. Die Eigentumsstruktur ist jedoch unverändert geblieben.
Dann ist die heutige Situation nicht zwangsläufig Ergebnis einer bewusst geplanten Ungleichheit. Sie kann schlicht dadurch entstanden sein, dass sich Eigentumsverteilung und berufliche Entwicklung unterschiedlich weiterentwickelt haben.
Diese Entstehungsgeschichte zu kennen ist wichtig, weil sie Erwartungen erklärt. Wer die gleichen Anteile damals als Ausdruck familiärer Gleichbehandlung verstanden hat, bewertet eine spätere Veränderung möglicherweise anders als jemand, für den Eigentum immer an aktive Mitarbeit gekoppelt war.
Was sollte bei gleichen Anteilen voneinander unterschieden werden?
Ein häufiger Konflikt entsteht dadurch, dass unterschiedliche Formen von Beteiligung miteinander verrechnet werden. Eigentum, Arbeit und Verantwortung sind jedoch nicht dasselbe.
Eigentum
Unternehmensanteile beschreiben eine Eigentümerposition. Mit ihr können Vermögensrechte, Stimmrechte und langfristige Verantwortung für das Unternehmen verbunden sein.
Operative Mitarbeit
Wer täglich im Unternehmen arbeitet, investiert Zeit und Arbeitsleistung und verfügt über unmittelbares Wissen zu Mitarbeitenden, Kunden und betrieblichen Entwicklungen.
Führungsverantwortung
Eine operative Rolle kann zusätzlich Verantwortung für Mitarbeitende, Budgets, Risiken und konkrete Unternehmensentscheidungen umfassen.
Eigentümerverantwortung
Auch ein nicht operatives Geschwister kann Verantwortung als Gesellschafter wahrnehmen, sich mit strategischen Fragen beschäftigen und langfristige Eigentümerentscheidungen mittragen.
Dass diese Dimensionen bei zwei Geschwistern unterschiedlich verteilt sind, ist zunächst eine Beschreibung der Situation – noch kein Urteil darüber, ob sie gerecht oder ungerecht ist.
Hat das operativ tätige Geschwister automatisch mehr geleistet?
Die tägliche Mitarbeit ist sichtbar und vergleichsweise leicht zu erfassen: Arbeitszeit, Führungsverantwortung und operative Entscheidungen lassen sich konkret beschreiben.
Deshalb kann es nachvollziehbar sein, wenn ein operativ tätiges Geschwister den Eindruck entwickelt, deutlich mehr für das Unternehmen zu leisten.
Trotzdem lohnt sich ein genauerer Blick. Was macht das andere Geschwister außerhalb des Unternehmens? Nimmt es seine Eigentümerrolle aktiv wahr? Trägt es möglicherweise an anderer Stelle Verantwortung, die für die Familienkonstellation relevant ist?
Solche Beiträge werden in keiner betrieblichen Arbeitszeiterfassung sichtbar. Das bedeutet nicht, dass private oder familiäre Tätigkeiten unmittelbar gegen Unternehmensarbeit aufgerechnet werden sollten.
Es zeigt jedoch, wie vorsichtig die Aussage „Ich leiste mehr“ behandelt werden sollte, solange noch unklar ist, welcher Maßstab verwendet wird.

Woran zeigt sich, dass die Konstellation geklärt werden sollte?
Unterschiedliche Mitarbeit bei gleichen Anteilen muss nicht automatisch zu einem Konflikt führen. Manche Geschwister leben mit dieser Verteilung über Jahrzehnte gut.
Klärungsbedarf entsteht eher dann, wenn die unterschiedlichen Rollen zunehmend mit Erwartungen an Anerkennung, Einfluss oder wirtschaftliche Verteilung verbunden werden.
- Das operative Geschwister empfindet gleiche Eigentümerrechte zunehmend als unfair.
- Das nicht operative Geschwister fühlt sich bei Unternehmensentscheidungen systematisch ausgeschlossen.
- Arbeitsleistung und Eigentum werden in Diskussionen regelmäßig miteinander verrechnet.
- Über Vergütung wird eigentlich ein Konflikt über Anerkennung ausgetragen.
- Unterschiedliche Informationsstände führen zu gegenseitigem Misstrauen.
- Bei Ausschüttungen oder Investitionen entstehen regelmäßig gegensätzliche Interessen.
Spätestens dann lohnt sich eine genauere Unterscheidung der Ebenen. Bei den Geschwistern aus der Einleitung wäre beispielsweise zu klären, ob die Schwester mehr Anerkennung für ihre operative Verantwortung sucht, andere Entscheidungsrechte erwartet oder die Eigentumsverteilung selbst infrage stellt. Das sind unterschiedliche Fragen.
Warum sollten Arbeitsvergütung und Eigentum getrennt betrachtet werden?
Eine typische Schwierigkeit entsteht, wenn unterschiedliche wirtschaftliche Ansprüche miteinander vermischt werden.
| Frage | Bezugsrahmen | Was wird eigentlich betrachtet? |
|---|---|---|
| Wie wird operative Arbeit vergütet? | Mitarbeit | Aufgabe, Verantwortung und Arbeitsleistung im Unternehmen |
| Wer besitzt welche Anteile? | Eigentum | Eigentümerposition und langfristige Beteiligung am Unternehmen |
| Wie werden Gewinne verwendet? | Gesellschafterentscheidung | Ausschüttung, Reinvestition und langfristige Unternehmensinteressen |
| Wer darf operative Entscheidungen treffen? | Unternehmensrolle | Zuständigkeit und Führungsverantwortung |
Diese Trennung verhindert nicht automatisch Interessenkonflikte. Sie macht aber deutlicher, worüber tatsächlich verhandelt wird.
Ein höheres Gehalt für größere operative Verantwortung verändert beispielsweise nicht automatisch die Eigentumsverteilung. Umgekehrt bedeutet ein gleicher Eigentumsanteil nicht, dass beide Geschwister dieselbe Arbeitsvergütung erhalten müssten.
Welche konkrete rechtliche, steuerliche oder gesellschaftsvertragliche Gestaltung sinnvoll ist, ist davon getrennt zu beurteilen und gehört in die entsprechende Fachberatung.
Sollte das operativ tätige Geschwister mehr entscheiden dürfen?
Auch diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten.
Wer täglich im Unternehmen arbeitet, besitzt häufig einen Informationsvorsprung bei operativen Fragen. Diese Person erlebt Prozesse, Mitarbeitende und Marktveränderungen unmittelbar.
Das spricht dafür, operative Verantwortung tatsächlich dort anzusiedeln, wo entsprechendes Wissen und Zuständigkeit vorhanden sind.
Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass Eigentumsrechte nach Arbeitszeit verteilt werden sollten.
Ein nicht operatives Geschwister kann als Miteigentümer bei grundlegenden Gesellschafterfragen weiterhin eine relevante und formal eigenständige Rolle besitzen.
Hilfreicher als die allgemeine Frage „Wer soll mehr entscheiden?“ ist deshalb: Welche Art von Entscheidung steht gerade an – und welche Rolle ist dafür relevant?
Wann wird die Situation als ungerecht erlebt?
Bei gleichen Anteilen und unterschiedlicher Mitarbeit treffen schnell verschiedene Vorstellungen von Gerechtigkeit aufeinander.
Gleichheit
Geschwister sollen als Kinder derselben Familie grundsätzlich gleich behandelt werden. Gleiche Eigentumsanteile können Ausdruck dieses Prinzips sein.
Beitrag
Wer mehr Zeit, Verantwortung oder Arbeitsleistung einbringt, erwartet möglicherweise auch eine stärkere wirtschaftliche oder organisatorische Berücksichtigung.
Risiko
Ein Geschwister kann seine gesamte berufliche Existenz eng mit dem Unternehmen verbinden, während das andere beruflich unabhängig bleibt.
Andere Verantwortung
Auch außerhalb der operativen Mitarbeit können Beiträge und Belastungen bestehen, die für die Familie oder die Eigentümergemeinschaft von Bedeutung sind.
Diese Maßstäbe können zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Eine Regelung, die nach dem Prinzip der Gleichheit gerecht erscheint, kann aus Sicht des Beitragsprinzips als unausgewogen erlebt werden.
Die allgemeinen Gerechtigkeitsprinzipien werden im Beitrag Gleichheit und Gerechtigkeit im Familienunternehmen ausführlicher eingeordnet.
Welche Beiträge sind möglicherweise weniger sichtbar?
Gerade in Familien kann operative Arbeit besonders sichtbar sein, während andere Beiträge informeller bleiben.
- Verantwortung für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige
- Unterstützung der älteren Generation innerhalb der Familie
- Arbeit innerhalb eines Familienrats oder anderer Eigentümerstrukturen
- Aufbau eigener beruflicher Kompetenzen außerhalb des Familienunternehmens
- Übernahme gesellschaftlicher oder familiärer Repräsentationsaufgaben
- Langfristige Beschäftigung mit Eigentümer- und Gesellschafterfragen
Diese Beiträge sind nicht automatisch gleichwertig mit operativer Unternehmensarbeit. Sie überhaupt sichtbar zu machen verhindert jedoch, dass ausschließlich die leicht messbare Arbeitszeit zum einzigen Bewertungsmaßstab wird.
Wie können Geschwister die Situation gemeinsam klären?
Bei unterschiedlichen Vorstellungen über eine faire Verteilung würde ich nicht unmittelbar mit neuen Unternehmensanteilen oder veränderten Entscheidungsrechten beginnen.
Zunächst sollte sichtbar werden, welche Unterschiede überhaupt relevant sind.
- Die Entstehung rekonstruieren: Wie kam es ursprünglich zu den gleichen Anteilen und welche Erwartungen waren damit verbunden?
- Die heutigen Rollen beschreiben: Wer arbeitet operativ, wer trägt welche Führung und wer nimmt welche Eigentümerrolle wahr?
- Beiträge sichtbar machen: Welche Formen von Arbeit, Verantwortung, Risiko oder familiärem Beitrag bestehen tatsächlich?
- Interessen hinter Forderungen verstehen: Geht es um Geld, Anerkennung, Einfluss, Sicherheit oder etwas anderes?
- Gerechtigkeitsmaßstäbe offenlegen: Nach welchem Prinzip bewertet jede Person die Situation?
- Erst dann Optionen entwickeln: Welche Regelung könnte die unterschiedlichen Rollen nachvollziehbar berücksichtigen?
Der Prozess selbst ist dabei relevant. Wenn Kriterien nachvollziehbar sind, unterschiedliche Perspektiven tatsächlich gehört werden und Beteiligte verstehen, wie eine Entscheidung zustande kommt, kann eine Regelung eher als fair erlebt werden – auch wenn sie nicht alle Interessen gleichermaßen erfüllt.
Welche Fragen sollten Geschwister möglichst klar regeln?
Eine unterschiedliche Beteiligung wird leichter handhabbar, wenn sie nicht bei jeder Entscheidung neu ausgehandelt werden muss.
- Welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten haben operativ tätige Geschwister?
- Wie wird operative Arbeit vergütet?
- Welche Entscheidungen gehören in die Geschäftsführung?
- Welche Entscheidungen gehören zum Eigentümerkreis?
- Wie werden nicht operative Geschwister informiert?
- Wie wird mit Ausschüttungen und Reinvestitionen umgegangen?
- Wie werden Verantwortlichkeiten überprüft, wenn sich Rollen verändern?
- Wie wird bei Uneinigkeit entschieden?
Governance bedeutet in diesem Zusammenhang nicht möglichst viel Formalität. Ihr Zweck liegt darin, nachvollziehbar zu machen, wer in welcher Rolle über welche Frage entscheidet.
Gerade bei gleichen Eigentumsanteilen kann diese Klarheit wichtig sein: Gleiches Eigentum muss weder gleiche operative Zuständigkeit noch identische Vergütung bedeuten.
Muss eine einmal gefundene Regel dauerhaft gelten?
Nein. Gerade Familienunternehmen entwickeln sich über lange Zeiträume.
Ein heute nicht operativ beteiligtes Geschwister kann später eine aktivere Eigentümerrolle übernehmen oder doch in das Unternehmen eintreten. Ein operatives Geschwister kann seine Arbeitszeit reduzieren oder ganz aus dem Management ausscheiden.
Auch familiäre Verantwortung verändert sich.
Deshalb sollte eine Regelung nicht nur zur heutigen Situation passen. Es sollte auch geklärt sein, wann sie erneut betrachtet wird.
Der Wunsch nach dauerhaft identischen Regeln kann verständlich sein. Langfristige Gerechtigkeit kann jedoch gerade darin bestehen, veränderte Rollen und Beiträge nicht zu ignorieren.
Weitere Fragen zu gleichen Anteilen und unterschiedlicher Mitarbeit
Die konkrete Gestaltung hängt stark von der Eigentums- und Familienstruktur ab. Einige grundsätzliche Unterscheidungen helfen dennoch.
Ist es unfair, wenn Geschwister gleiche Anteile besitzen, aber unterschiedlich viel arbeiten?
Nicht automatisch. Eigentum und Arbeitsleistung folgen unterschiedlichen Logiken. Entscheidend ist unter anderem, wie die Eigentumsverteilung entstanden ist, wie operative Arbeit vergütet wird und welche Erwartungen die Beteiligten an ihre jeweiligen Rollen haben.
Sollte das arbeitende Geschwister mehr Unternehmensanteile erhalten?
Aus unterschiedlicher Arbeitsleistung folgt nicht automatisch eine bestimmte Eigentumsverteilung. Eine solche Frage berührt Eigentum, Vergütung, langfristige Familienentscheidungen und gegebenenfalls rechtliche sowie steuerliche Aspekte und sollte deshalb nicht auf Arbeitsstunden reduziert werden.
Darf ein nicht operatives Geschwister genauso viel mitentscheiden?
Das hängt von der Art der Entscheidung und der vereinbarten Eigentums- und Governance-Struktur ab. Operative Entscheidungen und Gesellschafterentscheidungen sollten voneinander unterschieden werden.
Kann unterschiedliche Mitarbeit über unterschiedliche Gehälter berücksichtigt werden?
Eine unterschiedliche Vergütung kann verschiedene operative Aufgaben und Verantwortlichkeiten abbilden. Ob damit auch Fragen von Anerkennung, Einfluss und Gerechtigkeit geklärt sind, ist davon zu unterscheiden.
Sollten Beiträge außerhalb des Unternehmens berücksichtigt werden?
Sie sollten zumindest sichtbar sein, wenn sie für die familiäre Gesamtsituation bedeutsam sind. Daraus folgt nicht, dass jede familiäre Tätigkeit unmittelbar mit Unternehmensarbeit verrechnet werden muss. Die Betrachtung verhindert aber vorschnelle Bewertungen allein nach sichtbarer Arbeitszeit.
Wann sollte eine bestehende Regelung neu betrachtet werden?
Insbesondere dann, wenn sich operative Rollen, Eigentümeraufgaben, Arbeitsumfang oder Verantwortlichkeiten wesentlich verändern. Eine Regelung kann zu einer früheren Konstellation gut gepasst haben und später dennoch überprüfungsbedürftig werden.
Passende Beiträge
Die folgenden Beiträge vertiefen Geschwisterrollen, Gerechtigkeit, operative und nicht operative Beteiligung sowie unterschiedliche Rollen im Familienunternehmen.
Vertiefende Quellen
-
Van der Heyden, Ludo, Blondel, Christine & Carlock, Randel S. (2005): Fair Process – Striving for Justice in Family Business
– grundlegender Beitrag zur prozeduralen Gerechtigkeit in Familienunternehmen und zur Bedeutung nachvollziehbarer Entscheidungsverfahren. -
Tagiuri, Renato & Davis, John A. (1996): Bivalent Attributes of the Family Firm
– beschreibt die Überlagerung von Familie, Eigentum und Unternehmen und hilft, unterschiedliche Rollen und Verantwortungslogiken einzuordnen. -
Zellweger, Thomas, Nason, Robert S., Nordqvist, Mattias & Brush, Candida G. (2013): Forschung zu familienbezogenen Zielen in Familienunternehmen
– zeigt, weshalb neben finanziellen Ergebnissen auch Identität, Zugehörigkeit und familienbezogene Ziele Entscheidungen prägen können. -
Zellweger, Thomas & Nason, Robert S. (2008): Forschung zu Leistung und Interessen in Familienunternehmen
– erweitert die Betrachtung von Familienunternehmen um mehrere Leistungs- und Interessendimensionen jenseits rein operativer Beiträge. -
WIFU-Stiftung: Drei-Kreise-Modell des Familienunternehmens
– veranschaulicht die Trennung und Überlagerung von Familie, Eigentum und Unternehmen und unterstützt damit die Einordnung unterschiedlicher Geschwisterrollen. -
Center for Family Business der Universität St. Gallen: Managing the Family Business
– ordnet Eigentümerrollen, Governance und unterschiedliche Formen der Beteiligung im Familienunternehmen systematisch ein.
