Begleitung von Familienunternehmen am Hochrhein und im Fricktal

In Familienunternehmen wirken Familie, Unternehmen und Eigentum gleichzeitig. Menschen begegnen sich nicht nur als Geschäftsführerin, Nachfolger, Gesellschafter oder Mitarbeiterin, sondern zugleich als Eltern, Kinder, Geschwister oder Partner. Dadurch können Entscheidungen eine Bedeutung bekommen, die weit über das Unternehmen hinausgeht.

Begleitung kann dabei helfen, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen, Rollen und Erwartungen voneinander zu unterscheiden und herauszuarbeiten, was tatsächlich geklärt werden muss. Das gilt in Konflikten ebenso wie bei Veränderungen, einem Generationenwechsel oder dann, wenn eine Unternehmerfamilie frühzeitig über ihre zukünftige Zusammenarbeit sprechen möchte.

Ich arbeite mit Familienunternehmen und Unternehmerfamilien am Hochrhein, in Waldshut-Tiengen, Bad Säckingen und Laufenburg, im Fricktal sowie im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet.

4,6 • Hervorragend

20+ Bewertungen auf Trustpilot

Typische Konstellationen in Familienunternehmen

Teammeeting in moderner Büroumgebung – Unterstützung für Führungskräfte und Teams durch Supervision.
Unternehmerfamilien, Unternehmerpaare und unterschiedliche Generationen

Wenn mehrere Rollen gleichzeitig wirken

  • Unternehmerfamilien: In einer Unternehmerfamilie reichen Beziehungen über die operative Tätigkeit hinaus. Auch Familienmitglieder, die nicht im Unternehmen arbeiten, können Erwartungen an Eigentum, Verantwortung, Nachfolge oder die zukünftige Entwicklung haben. Dann geht es häufig darum, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und zu klären, wer in welcher Rolle an welchen Entscheidungen beteiligt sein sollte.
  • Unternehmerpaare: Wenn ein Paar gemeinsam ein Unternehmen führt oder eine Person das Unternehmen führt und die andere eng damit verbunden ist, lassen sich berufliche und private Rollen nicht immer sauber trennen. Ein Konflikt aus dem Unternehmen kann mit nach Hause genommen werden – und umgekehrt. Eine hilfreiche Frage kann dann sein: Sprechen hier gerade zwei Geschäftspartner miteinander – oder zwei Partner?
  • Geschwister und unterschiedliche Generationen: Unterschiedliche Lebenswege, Fähigkeiten und Erwartungen können die Zusammenarbeit innerhalb eines Familienunternehmens prägen. Besonders sichtbar wird das beispielsweise, wenn Geschwister zu gleichen Teilen beteiligt sind, aber sehr unterschiedlich operativ mitarbeiten. Dann können Verantwortung, Einfluss, Anerkennung und Gerechtigkeit miteinander verbunden sein, obwohl es zunächst wie eine reine Frage der Aufgabenverteilung erscheint.

Wann kann die Begleitung eines Familienunternehmens sinnvoll sein?

Begleitung muss nicht erst beginnen, wenn ein Konflikt eskaliert ist. Manche Familien möchten frühzeitig Rollen oder einen bevorstehenden Generationenwechsel klären. Andere suchen Unterstützung, weil Gespräche bereits schwierig geworden sind oder Entscheidungen immer wieder vertagt werden.

  • unklare Rollen innerhalb von Familie und Unternehmen
  • Konflikte zwischen Generationen
  • Konflikte zwischen Geschwistern
  • Spannungen zwischen Familie und Geschäftsführung
  • unterschiedliche Erwartungen an Verantwortung und Mitarbeit
  • Unternehmerpaare mit sich überschneidenden privaten und beruflichen Rollen
  • Vorbereitung eines Generationenwechsels
  • familieninterne Unternehmensnachfolge
  • unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft des Unternehmens
  • operative und nicht operative Familienmitglieder

Manchmal lautet die erste Frage noch gar nicht: „Wie lösen wir dieses Problem?“ Sie lautet zunächst: Was passiert hier eigentlich zwischen uns?

„5 Sterne für eine hochqualifizierte, effiziente und effektive Zusammenarbeit insbesondere in der therapeutischen Beratung mit Unternehmerfamilien! Neben großem Fachwissen überzeugen Methodenvielfalt, ständige Selbstreflexion und die Fähigkeit von Herrn Zalarski, auf die jeweiligen Bedarfe der Klient*innen einzugehen. Sehr zu empfehlen.“
Kirstin Deter, Paar- und Sexualtherapeutin
Ein Team in einem Meetingraum, konzentriert im Gespräch, um Lösungen für Konflikte im Arbeitsumfeld zu finden.
Eine Gruppe von Personen in einem modernen Büro, die während einer Supervisionssitzung aktiv zusammenarbeitet.
Person mit Notizbuch und Laptop – Darstellung von strukturierter Planung und Online-Coaching.

Der Auftrag bestimmt das Vorgehen

  • Die Begleitung eines Familienunternehmens ist für mich kein festgelegtes Programm, das unabhängig von der Situation immer gleich abläuft.
  • Je nach Auftrag kann es sinnvoll sein, mit einem Unternehmerpaar, einzelnen Familienmitgliedern, Geschwistern, mehreren Generationen oder einer größeren Beteiligtenrunde zu arbeiten.
  • Mein fachlicher Hintergrund verbindet einen Bachelor of Science in Psychologie, DGSF-zertifizierte Supervision, Coaching und Familientherapie sowie eine Ausbildung in Mediation.
  • Diese unterschiedlichen Perspektiven können helfen, Beziehungen, Rollen, Erwartungen und Konfliktdynamiken genauer zu betrachten. Welche davon sinnvoll ist, richtet sich jedoch nach der konkreten Situation.
  • Entscheidend ist nicht die Methode, sondern was geklärt werden soll und wer dafür beteiligt sein muss.
Familie, Unternehmen und Eigentum

Familie, Unternehmen und Eigentum folgen unterschiedlichen Logiken

Was für ein Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll erscheint, muss sich innerhalb einer Familie nicht automatisch richtig anfühlen.

Familienbeziehungen beruhen auf Zugehörigkeit, Geschichte und persönlichen Bindungen. Im Unternehmen geht es zusätzlich um Verantwortung, Leistung und Entscheidungen. Eigentum wiederum bringt eigene Rechte, Erwartungen und Verpflichtungen mit sich.

Dieselben Personen können dabei mehrere Rollen gleichzeitig innehaben.

  • In welcher Rolle sprechen wir gerade miteinander?
  • Wer darf oder muss welche Entscheidung treffen?
  • Welche Erwartungen gehören zur Familie und welche zum Unternehmen?
  • Welche Verantwortung wurde tatsächlich übertragen?
  • Wer ist beteiligt, obwohl er oder sie operativ nicht im Unternehmen arbeitet?
  • Welche Familiengeschichte beeinflusst aktuelle Entscheidungen?

Ein Sohn kann beispielsweise gleichzeitig Nachfolger, Mitarbeiter und zukünftiger Gesellschafter sein. Eine Mutter kann Eigentümerin, Geschäftsführerin und Mutter sein.

Oft entsteht bereits Klarheit, wenn diese unterschiedlichen Ebenen wieder voneinander unterschieden werden können.

Teamsupervision bei Konflikt
Von diffus zu konkret

Von einem diffusen Konflikt zu einer konkreten Frage

Eine Frau arbeitet am Laptop. Welches Anliegen sie hat, soll im Rahmen der Supervision geklärt werden.

In Familienunternehmen wird häufig lange versucht, Schwierigkeiten intern zu lösen. Das ist nachvollziehbar – schließlich verbindet die Beteiligten meist eine lange gemeinsame Geschichte.

Gleichzeitig kann genau diese Geschichte dazu führen, dass Gespräche irgendwann immer wieder an denselben Stellen enden.

Dann geht es zunächst nicht darum, möglichst schnell eine Lösung vorzuschlagen.

  • Welche Themen gehören tatsächlich zusammen – und welche werden miteinander vermischt?
  • Vielleicht geht es scheinbar um die Nachfolge, eigentlich aber um Anerkennung. Vielleicht wird über Verantwortung gesprochen, obwohl Entscheidungsbefugnisse nie eindeutig geklärt wurden.
  • Ein wirtschaftliches Thema kann schwierig werden, weil alte familiäre Erwartungen mitschwingen. Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, solche Zusammenhänge gemeinsam genauer zu untersuchen.
Konflikte und Mediation

Wenn ein Konflikt ein eigenes Verfahren braucht

Konflikte können Teil der Begleitung eines Familienunternehmens sein.

Steht jedoch ein klar umrissener Konflikt zwischen Beteiligten im Mittelpunkt, kann Mediation das passendere Verfahren sein. Das wird transparent mit den Beteiligten geklärt.

Grenzen

Was die Begleitung eines Familienunternehmens leisten kann – und was nicht

Eine Person mit kurzen Haaren in einer nachdenklichen Pose: Manchmal ist Supervision nicht das richtige Format

Meine Arbeit ersetzt keine steuerliche, rechtliche oder betriebswirtschaftliche Beratung.

Ich bewerte keine Unternehmen, entwickle keine Steuerkonstruktionen und entscheide nicht, wie Unternehmensanteile verteilt werden sollten. Auch die Verantwortung für unternehmerische Entscheidungen bleibt bei den Beteiligten.

Mein Fachwissen liegt an einer anderen Stelle:

bei Prozessen, Beziehungen, Rollen, Erwartungen und Konfliktdynamiken in menschlichen Systemen.

Die Beteiligten kennen ihr Unternehmen, ihre Familie und ihre Geschichte besser als ich. Meine Aufgabe ist es nicht, ihnen zu erklären, welche Entscheidung die richtige ist.

Ich unterstütze sie dabei, ihre Situation so klar zu betrachten, dass unterschiedliche Interessen, Grenzen und Handlungsmöglichkeiten besser erkennbar werden.

Manchmal führt das zu einer gemeinsamen Entscheidung. Manchmal wird deutlich, dass Vorstellungen nicht zusammenpassen. Und manchmal besteht ein wichtiges Ergebnis darin, zu erkennen, wo eine Grenze liegt und was trotzdem möglich ist.

Beteiligte

Wer sollte an den Gesprächen teilnehmen?

Nicht immer müssen alle Familienmitglieder gleichzeitig am Tisch sitzen. Wer beteiligt sein sollte, richtet sich nach der jeweiligen Fragestellung.

  • Unternehmerpaare
  • Geschwister
  • Eltern und erwachsene Kinder
  • mehrere Generationen
  • Gesellschafter
  • operativ tätige Familienmitglieder
  • nicht operativ tätige Familienmitglieder
  • einzelne Personen zur Vorbereitung gemeinsamer Gespräche

Manchmal beginnt die Arbeit mit einer kleineren Konstellation und wird später erweitert.

Entscheidend ist nicht, möglichst viele Menschen einzubeziehen, sondern diejenigen, deren Perspektiven und Entscheidungen für die jeweilige Frage relevant sind.

Generationenwechsel und Nachfolge

Unternehmensnachfolge ist mehr als die Übergabe eines Unternehmens

Bei einer Unternehmensnachfolge müssen steuerliche, rechtliche, finanzielle und gesellschaftsrechtliche Fragen durch die entsprechenden Fachleute geklärt werden. Daneben gibt es jedoch eine andere Ebene:

Was bedeutet der Übergang für die Menschen und ihre Beziehungen?

Für die abgebende Generation kann das Unternehmen ein wesentlicher Teil der eigenen Identität und Lebensgeschichte sein. Für die nachfolgende Generation stellt sich möglicherweise die Frage, wie viel übernommen werden soll – und wo etwas Eigenes entstehen darf.

  • Erwartungen zwischen den Generationen
  • Rollen vor und nach der Übergabe
  • Verantwortung und Entscheidungsspielräume
  • Loslassen und Übernehmen
  • Geschwisterkonstellationen
  • Beteiligung nicht operativer Familienmitglieder
  • Kommunikation innerhalb der Unternehmerfamilie

Ein tragfähiger Generationenwechsel braucht nicht nur Verträge. Er braucht auch Klarheit darüber, wie die Beteiligten künftig miteinander umgehen wollen.

Familienunternehmen im deutsch-schweizerischen Grenzraum

Im deutsch-schweizerischen Grenzraum treffen Familien- und Unternehmensbeziehungen häufig auf grenzüberschreitende Lebens- und Arbeitsrealitäten.

Familien leben auf beiden Seiten des Rheins, Unternehmen arbeiten grenzüberschreitend und berufliche Wege verlaufen häufig zwischen Deutschland und der Schweiz.

Dabei können neben unterschiedlichen wirtschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen auch Unterschiede in Kommunikation, Führung, Verantwortung oder Unternehmenskultur eine Rolle spielen.

Ich lebe und arbeite in Laufenburg und kenne diesen Grenzraum aus meinem eigenen beruflichen Alltag.

  • Begleitung insbesondere in Laufenburg, Waldshut-Tiengen und Bad Säckingen, am Hochrhein sowie im Fricktal
  • Gespräche je nach Auftrag direkt im Unternehmen, an einem vereinbarten Ort oder online
Unterneherfamilie im Hintergrund, ein Unternehmerpaar im Restaurant
Unternehmerfamilie beim Streiten im Büro. Generationswechsel.

Was unsere Kunden sagen

4,6 • Hervorragend

20+ Bewertungen auf Trustpilot

Komplexe Zusammenhänge greifbar machen
Janine Geiger
Ich durfte im Rahmen der aufsuchenden Familientherapie mit Herrn Zalarski zusammenarbeiten. Er arbeitete sehr wertschätzend mit den Familien. Durch bildhafte Erläuterungen und Beispiele gelang es ihm dabei, komplexe Konstrukte greifbar zu machen. Des Weiteren erfasst er schnell das Problem und arbeitet dabei stets lösungsorientiert und personenzentriert.
Eigene Lösungen finden
Saskia Senftl
Ich habe Herrn Zalarski in Form der Familientherapie kennen gelernt und war sehr zufrieden. Er hilft einem dabei selber auf die richtige Lösung des Problems zu kommen.
Gute Gespräche in der Familienarbeit
Mona g
Wir haben Hr. Zalarski im Rahmen einer Familientherapie als Mentor kennen gelernt. Wir können ihn nur absolut weiter empfehlen! Er macht seine Arbeit sehr gut. Vielen Dank für die guten Gespräche.
Flexibel auf unterschiedliche Menschen eingehen
Anja Schneider
In der Arbeit mit ihm schätze ich seine Flexibilität, sich auf die verschiedenen Personen und Themen einzustellen und passend darauf einzugehen. Er ist stets an einer Lösungsfindung im Sinne der Klienten interessiert und ist in der Lage, sie dabei mit verschiedenen Methoden zu begleiten.

Angrenzende Arbeitsbereiche

Gruppe von Geschäftspersonen im Gespräch – Fokus auf Konfliktlösung und Nachfolgeplanung für Unternehmerfamilien.
  • berufliche Situationen und Zusammenarbeit reflektieren
  • Rollen und Verantwortung klären
  • Teams und Führungskräfte bei Veränderungen begleiten
  • Mehr erfahren
Mann mit Laptop und Büchern in gemütlicher Umgebung – Darstellung von flexibler Beratung und Online-Coaching.
  • Klar umrissene Konflikte strukturiert bearbeiten
  • Unterschiedliche Sichtweisen und Interessen klären
  • Tragfähige Vereinbarungen gemeinsam entwickeln
  • Mehr erfahren
Drei Personen in einer Beratungssitzung – Neutrale Vermittlung und lösungsorientierte Ansätze für nachhaltigen Erfolg.
  • Berufliche Entscheidungen und Veränderungen reflektieren
  • Die eigene Rolle und Verantwortung klären
  • Neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten entwickeln
  • Mehr erfahren

Orientierung zur Begleitung von Familienunternehmen

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen zur Beratung, Mediation und Supervision – Übersicht mit Antworten auf wichtige Themen für Unternehmerfamilien und Einzelpersonen.